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Rot-Grün im Weender Ortsrat beschlossen



Mehmet Tugcu (links) und Hans-Albert Ludolph (rechts)

Bündnis 90/Die Grünen und die SPD in Weende haben beschlossen, in den kommenden fünf Jahren die Ortsratsarbeit gemeinsam zu gestalten. Angesichts rot-grüner Mehrheiten in Kreistag und Stadtrat biete Rot-Grün auch auf Ortsratsebene die besten Chancen, die Interessen Weendes durchzusetzen, betonten Sprecher beider Parteien. Vorrangig sei dabei vor allem der Erhalt des Weender Freibads. Weitere gemeinsame Vorhaben sind die Sanierung bzw. der Neubau des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr, verkehrsberuhigende Maßnahmen sowie die bessere Erreichbarkeit des Gewerbegebiets Lutteranger.

Die Vereinbarung, die von den Fraktionsvorsitzenden Mehmet Tugcu (B90/Grüne) und Hans-Albert Ludolph (SPD) unterschrieben wurde, sieht darüber hinaus vor, dass für die erste Hälfte der Wahlperiode der Ortsbürgermeister von den Grünen, und für die zweite Hälfte von der SPD gestellt wird. Tugcu und Ludolph betonten, dass beide Parteien bestrebt seien, auch die mit drei Sitzen kleinste Ortsratsfraktion der CDU in Entscheidungen einzubeziehen, damit der Ortsrat möglichst einstimmig die Weender Interessen gegenüber Stadtrat und Verwaltung artikulieren kann.




SPD nach wie vor stärkste Partei in Weende





Mit knappem Vorsprung vor den Grünen bleiben wir stärkste Partei bei den Ortsratswahlen. Die Linke ist diesmal nicht angetreten, die FDP auf geschichtsträchtige fast drei Prozent geschrumpft.

Für uns im Ortsrat: Hans-Albert Ludolph, Marianne Tönsmann-Rätzke, Franc Pfahl, Ellen Fischer-Kallmann und Rainer Kallmann.




Die Weender SPD trauert um Horst Kolle


Mit Horst Kolle verliert die Weender SPD eines ihrer profiliertesten Mitglieder.

Aufgewachsen in Weende war Horst Kolle nach Berufsausbildungen als Maler und Eisenbahner als Zeitsoldat im Rheinland und in Franken tätig, wo er 1970 in die SPD eintrat. Nach einer weiteren Ausbildung war er als Berufsberater beim Arbeitsamt Göttingen tätig und kehrte in seinen Heimatort Weende zurück. Hier engagierte er sich in der Freiwilligen Feuerwehr und in verschiedenen Vereinen. 1978 rückte er in den Weender Ortsrat nach, dem er bis 2006 ununterbrochen angehörte. Von 1986 bis 1996 vertrat Horst Kolle den Ortsteil Weende im Rat der Stadt Göttingen.

Von 1994 bis 2001 war Horst Kolle Ortsbürgermeister von Weende. Besondere Verdienste hat er sich um die Zusammenarbeit in der Ortschaft erworben. Auf seine Initiative wurde die Abschlussveranstaltung der Kultur- und Heimattage neu gestaltet und zu einem Treffpunkt der Weender Vereine und Organisationen gemacht. Ein Jahresempfang wurde neu eingeführt. Auch die Erstellung der inzwischen dreibändigen Ortsgeschichte Weendes wurde von Horst Kolle angeregt und maßgeblich begleitet. Der Umbau des Weender Thiehauses zu einem Gemeinschaftshaus der Ortschaft wäre ohne ihn als „Bauherrn“ kaum möglich gewesen.

Weitere Projekte unter seiner Amtszeit sind die neue Weender Sporthalle, der Bau der neuen B3, der Beginn des Ausbaus der B27 sowie neue Kindergärten und Spielplätze.

Horst Kolle verstarb am 3. September.


Herbert Rössig seit 65 Jahren SPD-Mitglied



Auf dem Foto v.l.n.r.: Tobias Fritzsche (Jusos), Dagmar Schlapeit-Beck, Herbert Rössig, Wolfgang Meyer, Gabriele Andretta, Horst Reinert

2009 feierte Herbert Rössig seinen 90. Geburtstag, zwei Jahre später bekam er nun vom Stadtverbandsvorsitzenden Horst Reinert Urkunde und Ehrennadel für seine 65-jährige Mitgliedschaft in der SPD überreicht. Die Respektsbezeugungen der anwesenden Gratulanten für diese lange Parteizugehörigkeit kommentierte Rössig humorvoll: "Mann muss nur alt genug werden."

Der gebürtige Hamburger kann mit Fug und Recht als eines der ältesten Mitglieder im Stadtverband und als wahres Urgestein der SPD bezeichnet werden. Älteren Mitbürgern aus Weende ist Herbert Rössig natürlich nicht unbekannt. Er war von 1959 bis 1964 Gemeindedirektor in Weende. Unter seiner Federführung wurden viele öffentliche Gebäude in Weende errichtet, beispielsweise die Weender Festhalle und die Schule gemeinsam mit der kleinen Sporthalle. Als Anfang der Sechziger die Expansion der Universität von Seiten der Stadt Göttingen auf Weender Gemeindeboden vorangetrieben wurde, vermittelte Herbert Rössig als Brückenbauer zwischen den Interessengruppen. Nach der Eingemeindung von Weende in die Stadt Göttingen wurde er 1964 Sozialdezernent der Stadt. Dieses Amt hatte er bis zu seiner Pensionierung 1982 inne. In dieser Zeit trug er maßgeblich zur Entwicklung der sozialen Infrastruktur bei. Dazu gehört der Bau zahlreicher Kindergärten, Spielplätze und Sportstätten sowie Alten- und Pflegeheime.

Herbert Rössig trat 1946 in die SPD ein und war damit in seiner Familie Sozialdemokrat in dritter Generation. Er erzählt, dass sein Großvater bereits mit Ferdinand Lassalle im ADAV (Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein) für die Rechte der Arbeiter kämpfte. Aber neben der familiären Tradition waren für ihn die Grundsätze der SPD entscheidend für seinen Eintritt.

Auch mit seinen nunmehr 92 Jahren verfolgt Herbert Rössig das politische Zeitgeschehen und kommentiert die Göttinger Kommunalpolitik. Daher ist sein Rat auch bei den jungen Mitgliedern und den örtlichen Entscheidungsträgern der Partei nach wie vor gefragt.




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Neuer Vorstand gewählt

Auf seiner Jahreshauptversammlung hat der SPD-Ortsverein Weende einen neuen Vorstand gewählt. Im Amt bestätigt wurden Horst Reinert als Vorsitzender, Ellen Fischer-Kallmann und Dirk Thielsch als stellvertretende Vorsitzende, Marie-Christine Reinert als Schriftführerin und Hans-Albert Ludolph als Finanzbeauftragter. Als BeisitzerInnen gewählt wurden Målin Stock, Elvan Tekindor-Freyjer, Franc Pfahl und Manuel Wittenberg.









Unsere Mailingliste

Unter der Adresse weende(at)spd-goettingen.de steht eine Mailingliste zur Kommunikation unter den Ortsvereinsmitgliedern zur Verfügung. Eine Aufnahme in die Liste sowie in weitere Mailinglisten des SPD-Stadtverbands kann über das entsprechende Formular beantragt werden.




























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